Sportliche Eleganz
Den vollelektrischen Skoda Enyaq gibt es nun auch als formschönes Coupé – mit zwei Batteriegrößen und vier Leistungsstufen. Wir haben das Modell mit 265 PS getestet.
Foto: Thom Trauner
Daten & Fakten:
Skoda Enyaq Coupé iV 80x, 265 PS/195 kW,
Stromverbrauch: 17,2 kWh/100 km,
Reichweite: bis zu 545 km;
Preis Testmodell: 78.216,80 Euro (ab 59.840 Euro)
Ein bisschen sportlicher, aber nicht minder elegant schaut das Skoda Enyaq Coupé im Vergleich zum SUV-Modell aus. Die Dachlinie fällt nach hinten hin sanft ab und geht scharf in das markante Heck über. Die Linienführung ist so gehalten, dass es nicht auf Kosten der Passagiere hinten geht – was man von vielen anderen Coupés nicht behaupten kann. Die Platzverhältnisse sind somit gewohnt großzügig. Dazu trägt übrigens auch bei, dass konstruktionsbedingt der Mitteltunnel entfällt, weil die Batterie komplett im Unterboden platziert ist.
Für mich persönlich immer noch am schönsten ist auch am Enyaq Coupé die Frontansicht mit dem extravaganten Kühlergrill. Der Name „Crystal Face“ ist Programm, denn 131 LEDs illuminieren die vertikalen Rippen und machen den Frontgrill zu einem leuchtenden Kunstwerk (leider nicht serienmäßig mit an Bord). Das Cockpit ist modern und übersichtlich. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und findet sich intuitiv zurecht. Das zen-
trale Infotainment-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll gibt es serienmäßig ebenso wie das Virtual Cockpit, das allerdings etwas mini ausfällt. Es macht also Sinn, sich das Head-up-Display mit Augmented Reality dazu zu leisten.
Das Fahren in dem formschönen Wagen macht definitiv Spaß, weil sowohl Leistung als auch Reisekomfort stimmen, doch leider bin ich offenbar noch nicht besonders geübt darin, denn die Reichweite von mehr als 500 Kilometern, die der Hersteller angibt, schaffe ich leider nicht. Aber will ich mit so einem großartigen Auto wirklich nur einen gemütlichen Hunderter auf der Autobahn fahren? Oder bei den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Wochen gar auf die Klimaanlage verzichten? Geht sich für mich leider nicht aus! Was sich hingegen wunderbar ausgeht, ist das Akkusparen auf der Bundesstraße und in der Linzer Innenstadt. Da hilft vorausschauendes Fahren. Eine Reichweite zwischen 350 und 400 Kilometern ist – je nach Fahrweise – realistisch. Zumindest in meinem Fall!
Der Frauen-Check:
Flirtfaktor:
Top! Der Wagen ist formschön
und nicht nur in der Farbe
„Phoenix-Orange Metallic“ ein Hingucker auf unseren Straßen.
Familienfreundlichkeit:
Für ein Coupé bietet der Enyaq
richtig viel Platz für die ganze
Familie. Auch hinten muss niemand unter Platzangst leiden. Feiner Reisekomfort auch auf längeren Strecken!
Shoppingtauglichkeit:
Der Kofferraum ist geräumig und coupé-typisch tief. Darum fällt auch
der Kofferraumdeckel entsprechend groß aus und lässt sich von Menschen mit geringerer Körpergröße
mitunter etwas schwer per
Knopfdruck schließen.
Dieser Song läuft bei uns im Skoda Enyaq Coupé:
„Africa“ von TOTO – damit cruist es sich gleich noch ein bissl entspannter!
Weitere Artikel zu diesem Thema
Lifestyle
6 Min.
Keine Lust – wo bleibt das Wir?
Ein Baby verändert alles – den Körper, den Alltag, die Nähe. Das ehrliche Interview, das die meisten Expert:innen mit einem meistens nicht führen. Die steirische Klinische Sexologin Lisa Akbal über Tabus, veränderte Körperbilder und ein neues (Un-)Lustempfinden.
Windeln wechseln, nicht schlafen, funktionieren, keine Lust. Und irgendwann, mitten in dieser neuen Erschöpfung, schaut man den Menschen an, mit dem man dieses Kind in die Welt gesetzt hat – und fühlt sich ihm seltsam fern. Die Verbundenheit zueinander liegt unter einem Haufen von To-dos begraben. Die Lust aufeinander noch tiefer drunter. Worüber man nicht … Continued
6 Min.
Lifestyle
5 Min.
Mama werden, wann ich will
Zu früh. Zu spät. Genau richtig? Gesellschaftlich gibt es immer einen falschen Zeitpunkt, Mutter zu werden – zu jung ist unverantwortlich, zu alt ist egoistisch. Zwei Frauen erzählen ihre Geschichten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und die zeigen: Der richtige Moment ist keine gesellschaftliche Frage. Sondern eine sehr persönliche.
Sie schrieb die letzte Schularbeit mit dem Kind am Arm. Englisch, achte Klasse. Andrea Breithuber aus Graz fühlte sich damals – zum ersten Mal in einer Prüfungssituation überhaupt – vollkommen sicher. „Ich saß da mit einem Gefühl aus Freude und Stolz, weil sich das alles für mich absolut richtig anfühlte.“, sagt sie zum Thema “Mama … Continued
5 Min.