Bäuerinnen ins Rampenlicht
2026 ist das Internationale Jahr der Bäuerin. Die OBERÖSTERREICHERIN begleitet dieses besondere Jahr.
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Die OBERÖSTERREICHERIN begleitet dieses besondere Jahr mit spannenden Berichten, Erfolgsgeschichten und der Wahl zur „Bäuerin des Jahres“, um die Bedeutung der Bäuerinnen für unsere Gesellschaft sichtbar zu machen – fernab von klassischen Klischees.
Ob Hofmanagerin, Bio-Pionierin oder Farmfluencerin: Bäuerinnen von heute sind viel mehr als stille Heldinnen im Stall.
Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen der Frauen, die tagtäglich in der Landwirtschaft Herausragendes leisten. Die Vereinten Nationen haben es zum „Internationalen Jahr der Bäuerin“ erklärt und damit eine längst überfällige Bühne für jene Frauen geschaffen, die mit ihrem Engagement nicht nur ihre Höfe, sondern auch die Gesellschaft bereichern.
Die Landwirtschaft wird zunehmend weiblich – und das ist eine gute Nachricht. In Österreich wird bereits ein Drittel der rund 101.000 landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt, weitere zwölf Prozent werden partnerschaftlich gleichberechtigt geleitet, wie die Agrarstrukturerhebung 2023 zeigt. Damit liegt Österreich im EU-Vergleich an der Spitze.
Besonders in Oberösterreich zeigt sich die Stärke der Frauen in der Landwirtschaft. Hier ist der Anteil weiblicher Betriebsleiterinnen doppelt so hoch wie in westlichen Bundesländern wie Tirol oder Vorarlberg.
Treibende Kraft.
Doch die Bedeutung der Bäuerinnen geht weit über Zahlen hinaus. Sie sind die treibende Kraft hinter Innovationen, die das bäuerliche Leben und Arbeiten modernisieren und bereichern. Mit ihrem Ideenreichtum und Mut setzen sie neue Maßstäbe und beweisen, dass Landwirtschaft heute mehr ist als Tradition: Bäuerinnen sind ein wichtiger Motor für die Zukunft.
„Bäuerin des Jahres 2026“ am September- Cover.
Um Bäuerinnen und ihre Leistungen ins Rampenlicht zu holen, kürt die OBERÖSTERREICHERIN zum dritten Mal die „Bäuerin des Jahres“. Nach einer spannenden Nominierungs- und Votingphase wird die Bäuerin des Jahres 2026 unsere September-Ausgabe zieren.
Mehr als stille Heldinnen des Stalls.
Die Bewerbungen zur „Bäuerin des Jahres“ in der Vergangenheit haben gezeigt: Bäuerinnen sind nicht nur stille Heldinnen des Stalls, sondern auch Farmfluencerinnen auf Social Media, Hofmanagerinnen, Bio-Pionierinnen, innovative Selbstvermarkterinnen oder engagierte Seminarbäuerinnen. Ob Hofladen, Direktvermarktung, Bildungsarbeit oder Tierhaltung – jede von ihnen bringt Herzblut und Tatkraft in ihren Alltag ein. Bäuerinnen von heute sind vielseitig und kreativ.
Herausforderungen und Chancen.
Doch das Leben als Bäuerin ist nicht immer einfach – auch die Spannungsfelder zwischen Druck und Work-Life-Balance wollen wir im „Internationalen Jahr der Bäuerin“ beleuchten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Treffen wirtschaftlich erfolgreicher Entscheidungen und die Balance zwischen Arbeit und Freizeit sind Themen, die viele Frauen beschäftigen.
Tiefere Einblicke.
Unser Magazin wird das ganze Jahr über tiefere Einblicke in den Alltag der Bäuerinnen liefern. Wir wollen zeigen, wie wichtig sie für die Ernährungssicherheit, die Gesellschaft und die Wirtschaft sind, aber auch, in welchen Bereichen es Verbesserungen braucht. Das „Internationale Jahr der Bäuerin“ ist eine neue Chance, Frauen und ihr Engagement sichtbar zu machen.
Gemeinsam stark: Kooperationen für mehr Sichtbarkeit.
Um die Leistungen der Bäuerinnen ins Rampenlicht zu rücken, arbeiten wir mit starken Partnern zusammen. Die Sparkasse Oberösterreich, die
Initiative „Genussland Oberösterreich“ und die Trachten Wichtlstube unterstützen uns dabei, Erfolgsgeschichten zu teilen und die Bedeutung der Frauen in der Agrarwirtschaft hervorzuheben.
„Als Sparkasse OÖ sind wir gerne Teil dieser Kooperation, weil wir die zentrale Rolle von Bäuerinnen in der Landwirtschaft und in der regionalen Wertschöpfung anerkennen und stärken möchten. Damit wollen wir nicht nur die Vielfalt und Innovationskraft in der Landwirtschaft sichtbar machen, sondern auch unsere Kundinnen ermutigen, ihre Erfolgsgeschichten zu teilen und als Vorbilder zu wirken“, sagt Hans-Jürgen Achleitner, Leiter AgrarCenter der Sparkasse OÖ, und meint weiter: „Als verlässliche Partnerin der Agrarwirtschaft ist es uns ein Anliegen, die Leistungen von Frauen in diesem Bereich ins Rampenlicht zu rücken und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums zu leisten.“

Als verlässliche Partnerin der Agrarwirtschaft ist es uns ein Anliegen, die Leistungen von Frauen in diesem Bereich ins Rampenlicht zu rücken.
Hans-Jürgen Achleitner, Leiter AgrarCenter der Sparkasse OÖ

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