Ariadne auf Naxos Bühnenbild mit drei Tänzer, oben kommt durch eine Öffnung eine Figur herunter

Salzburger Festspiele 2026: Daten, Fakten und Zahlen

Kuriose Fakten rund um das Kulturfestival

3 Min.

© SF / Thomas Aurin

Die Salzburger Festspiele gelten als eines der weltweit bedeutendsten Festivals der klassischen Musik und darstellenden Kunst. Heuer fanden sie vom 17. Juli bis 30. August statt. Oder in Zahlen formuliert:
172 Aufführungen in 45 Tagen an 19 Spielstätten sowie 37 Vorstellungen im Jugendprogramm „jung & jede*r“.

Ein Schauspieler mit einer Kuhmaske und Cowboystiefel
© SF Arno Declair

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IL VIAGGIO A REIMS

Der Hut, den Mélissa Petit als Contessa di Folleville in Gioachino Rossinis „Il viaggio a Reims“ trug, hatte eine Durchmesser von 1,4 m. Er wurde in der Modisterei der Salzburger Festspiele angefertigt. Alle Sänger:innen des 17-köpfigen Ensembles trugen handgefertigte Perücken. 

SAINT FRANÇOIS D’ASSISE

In Romeo Castelluccis Inszenierung von Olivier Messiaens monumentaler Oper „Saint François d’Assise“ wurden während des ersten Akts 30 Laibe Sauerteigbrot gebacken. Nach der Vorstellung wurden diese an die Mitwirkenden und Mitarbeitenden verteilt. In der Produktion wirkten zudem sieben braune Bergschafe, ein Pfau sowie ein Tschechoslowakischer Wolfhund mit. 

DER MENSCHENFEIND

Lyrics und Songwriting für das Hip-Hop-Konzert, das als Auftakt von Jette Steckels Inszenierung von Molières Der Menschenfeind diente, stammen von UWE, der unter anderem für die Hamburger Band Deichkind textet. Den Rap-Part übernahm der Schauspieler Ole Lagerpusch, der die Rolle des Oronte verkörperte. 

Ein Schauspieler springt, in der rechten Hand hat er ein Mikrofon. Verkleidet in einem rosa Kostüm, die Hose hat Plisseeeinsätze.
© SF Armin Smailovic

ARIADNE AUF NAXOS

Sämtliche Kostüme der Komödianten und Tänzer:innen im zweiten Teil von Ersan Mondtags Inszenierung von Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ waren von Hand bemalt.

Die Flügel am Helm des Gottes Bacchus ließen sich über eine Fernbedienung steuern.

Ariadne auf Naxos Bühnenbild mit drei Tänzer, oben kommt durch eine Öffnung eine Figur herunter
© SF / Thomas Aurin

SCHNEE VON GESTERN, SCHNEE VON MORGEN UNTER TIEREN

Mit Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ in der Regie von Jossi Wieler und Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ in der Regie von Nicolas Stemann kamen in diesem Sommer zwei Werke österreichischer Literaturnobelpreisträger:innen bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung.

MÉDITATIONS

Mit dem Konzert von Olivier Latry, dem Titularorganisten von Notre-Dame in Paris, feierte die Franziskanerkirche in diesem Sommer ihr Debüt als Spielstätte der Salzburger Festspiele. Witterungsbedingt musste die Orgel vor dem Konzert dreimal gestimmt werden. Auf dem Programm stand der Zyklus „Méditations“ des französischen Komponisten Olivier Messiaen, dem die Salzburger Festspiele 2026 neben der Aufführung seiner Oper „Saint François d’Assise“ eine eigene Konzertreihe widmeten.

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Elisabeth Trauner
© Privat

Elisabeth Trauner ist Redakteurin bei Unser SALZBURG und mit Stift, Block und Herz immer zur Stelle, wenn Menschen spannende Geschichten zu erzählen haben. Sie hört Podcasts, braucht Krimis und True Crime-Dokus zum Einschlafen und probiert gerne neue Kochrezepte aus, die aber meistens komplett schief gehen.

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