Die Seele des Linzer Puppentheaters
80 Jahre und aktiv wie eh und je: Christa Koinig, Gründerin und künstlerische Leiterin des Linzer Puppentheaters.
© www.puppentheater.at
Im Dezember feierte Christa Koinig ihren 80. Geburtstag – und blickt auf ein Leben voller Kreativität und Leidenschaft. Denn als Gründerin und künstlerische Leiterin des Linzer Puppentheaters hat sie seit 1970 die Kinder- und Jugendkultur Oberösterreichs geprägt. Mit ihren Geschichten, Puppen und Bühnenbildern verzauberte sie Generationen von Kindern. Und auch heute ist sie bei jeder der vier wöchentlichen Vorstellungen noch aktiv dabei und begeistert mit ihrem Kasperl- und Seppy-Charme.

„Das Puppenspiel ist für mich eine Brücke zwischen Fantasie und Wirklichkeit“, sagt sie. „Es öffnet die Herzen der Kinder und lässt sie staunen. Unser Puppentheater ist der erste Einblick in die Theaterwelt und darauf sind wir sehr stolz.“ Ihre Leidenschaft ist nach wie vor ungebrochen. Das Theater ist für sie ein Ort, an dem Kinder träumen können.
Doch Christa Koinig ist nicht nur im Puppentheater aktiv: Neben ihrer Bühnenarbeit ist sie auch Oberösterreichs einzige Puppendoktorin. Mit Liebe und Hingabe repariert sie Puppen aus ganz Österreich und lässt sie wieder lebendig werden. Außerdem schreibt sie wöchentlich ihre beliebten Seppy-Geschichten und hat bereits zwei Bände veröffentlicht. Ihr eigener Verlag „Koinigskinder“ bringt die Werke heraus, der nächste Band ist bereits in Arbeit. Auch die Illustrationen bearbeitet sie selbst in Photoshop – ein kreatives Abenteuer, das sie mit viel Freude lebt. „All das hält mich jung“, sagt sie lächelnd.
Christa Koinig war übrigens auch Initiatorin zahlreicher bedeutender Kulturprojekte wie der Linzer Kinderklangwolke. Mit Kinderbüchern, Hörspielen und Fernsehsendungen wie dem „Mittwoch-Kasperl“ hat sie sich einen Namen gemacht und einen fixen Platz in der oberösterreichischen Kulturlandschaft erarbeitet.
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