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Das Onlinevoting für unsere Pflegerin und unseren Pfleger des Jahres ist abgeschlossen.
Wir sind überwältigt von euren zahlreichen Stimmen. Dieses Jahr habt ihr mehr als 19.000 Mal gevotet!
Jene zwölf Pflegekräfte, die die meisten Stimmen erhalten haben, werden von uns mit einer wohlverdienten Auszeit im Wellnesshotel Winzer in St. Georgen im Attergau verwöhnt.
Wir gratulieren!
Das sind die zwölf Pflegekräfte mit den meisten Stimmen! SUSANNE KINDLINGER und SIMON ATTENEDER werden das Cover der Juni-OBERÖSTERREICHERIN zieren.

PFLEGERIN DES JAHRES 2026: Susanne Kindlinger
DGKP bei Assista Soziale Dienste GmbH
Pflege bei Assista bedeutet, Menschen ein Zuhause für ihr ganzes Leben zu geben. BewohnerInnen leben hier bis zu ihrem letzten Weg, begleitet von engagierten Pflegekräften. Eine von ihnen ist Susanne Kindlinger, die seit fast 20 Jahren mit Herz und Kompetenz arbeitet. Als DGKP und Pflegeverantwortliche begleitet sie Menschen durch viele Lebensphasen – auch auf ihrem letzten Weg. Selbst diese Zeiten des Abschieds meistert Susanne Kindlinger mit bemerkenswerter Energie und Herzlichkeit. Sie ist stets im Austausch, hört zu und spendet Trost. Mit Fachwissen aus Fortbildungen – unter anderem als Pain Nurse und Kinästhetik Tutorin – und klarem Blick vertritt sie die Bedürfnisse der BewohnerInnen und prägt das Haus menschlich wie fachlich.

PFLEGER DES JAHRES 2026: Simon Atteneder
Diplom Familienhelfer und Pflegeassistent im Bezirksseniorenheim Freistadt
Simon Atteneder lebt Pflege als echte Berufung. Als Diplom-Familienhelfer und Pflegeassistent im Bezirksseniorenheim Freistadt begegnet er Bewohner:innen mit Herzlichkeit, Respekt und Hingabe. Für ihn zählt der Mensch in seiner ganzen Persönlichkeit. Er schafft Lebensfreude durch gemeinsames Kochen, Backen und Musizieren. Fachlich engagiert er sich besonders in der Kinästhetik und gibt sein Wissen im Team weiter. In der Validation begleitet er Menschen mit Demenz einfühlsam und geduldig. Mit seiner positiven Art stärkt er das Miteinander und zeigt täglich, was Pflege wirklich bedeutet: Menschlichkeit, Kompetenz und Herz.
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Die Top 10 (in alphabetischer Reihenfolge):

VERENA BACHTROG
Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz
Verena Bachtrog vom Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz wird von ihren Kolleg:innen als außergewöhnliche Pflegeperson, die ihren Beruf mit Herz und Verstand ausübt. Sie trifft auch in schwierigen Situationen rasch die richtigen Entscheidungen und bewahrt dabei Ruhe und Überblick. Mit großem Fleiß, Sorgfalt und Hingabe sorgt sie dafür, dass es den betreuten Menschen an nichts fehlt. Gleichzeitig überzeugt sie durch ihre Flexibilität im Umgang mit wechselnden Anforderungen. Was sie ganz besonders auszeichnet, ist ihre positive Ausstrahlung. Sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen, das nicht nur Mut macht, sondern auch Trost spendet. Dieses Lächeln schafft Vertrauen und schenkt den Menschen um sie herum ein Gefühl von Geborgenheit.
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PETER DOMBERGER
Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz
Peter Domberger ist im Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz eine unverzichtbare Stütze im Pflegealltag. Mit Struktur, Ruhe und Herzlichkeit sorgt er dafür, dass Abläufe auch in stressigen Situationen reibungslos funktionieren. Als Organisationstalent plant er vorausschauend und behält stets den Überblick. Selbst in herausfordernden Momenten bleibt er gelassen und gibt seinem Umfeld Sicherheit. Seine sportliche Art zeigt sich in Energie und Ausdauer, mit der er tatkräftig anpackt. Gleichzeitig begeistert er mit Charme, Humor sowie Wärme und bereichert so den Alltag von Team und PatientInnen gleichermaßen.
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PETRA GALYO
Leiterin der Stabstelle Pflege, Institut Hartheim
Hochqualifizierte, empathische Pflege im Institut Hartheim – dafür steht Petra Galyo. Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Spezialisierungen in Advanced Nurse Practice und Palliative Care vereint sie Fachwissen mit feinsinniger Haltung. Als Leiterin der Stabstelle Pflege prägt sie die Qualität in Demenz- und Palliativversorgung maßgeblich. Sie fördert Teams im Umgang mit nonverbaler Kommunikation, gibt Menschen in schwierigen Lebenssituationen Halt und entwickelt mit viel Engagement Pflegekonzepte weiter. Ihre Stärken: fachliche Exzellenz, menschliche Wärme und mutiges Vorangehen. Petra Galyo bereichert nicht nur die Lebensqualität der betreuten Menschen, sondern stärkt auch Haltung, Können und Selbstverständnis des gesamten Pflegeteams.
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KARIN HEIZINGER
Bereichsleitung der Augen/Dermatologie, Klinikum Wels/Grieskirchen
Karin Heizinger wird in der Nominierung als unglaublich sympathisch, gerecht und menschlich beschriben – sowohl gegenüber den Mitarbeitenden als auch den Patient:innen. Karin hat immer ein offenes Ohr für ihr Team und kämpft kontinuierlich für Verbesserungen – nicht nur für ihre Mitarbeitenden oder die Patient:innen, sondern auch für das gesamte Klinikum. Egal, ob es um optimierte Abläufe, die Arbeitsplatzgestaltung oder die Gesundheit ihrer Kolleg:innen geht: Nichts wird unter den Tisch gekehrt. Fällt jemand aus, ist sie diejenige, die bereit ist, einzuspringen, wenn sich niemand findet. Ihre Pflegestandards sind vorbildlich, denn die Qualität darf nicht leiden. Ob es um Sauberkeit, Ordnung, korrekte Abläufe, richtige Dokumentation, Sicherheit auf der Station oder Renovierungs- und Bauarbeiten geht – nichts entgeht ihrem Blick.
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URSULA HUEMER
DGKP, IVY Kinderwunschklinik Wels
Eine Pflegekraft, die mit ihrer positiven Ausstrahlung den Alltag vieler Menschen bereichert, ist Ursula Huemer von der IVY Kinderwunschklinik in Wels. Sie begegnet Patient:innen und Kolleg:innen immer freundlich und mit großer Herzlichkeit. Besonders ihr unvergleichliches Lachen steckt an und sorgt jeden Tag für gute Stimmung. Mit ihrer lebensfrohen Art ist sie ein echter Sonnenschein und schafft eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt. Ihre Präsenz schenkt Zuversicht und macht sie zu einer wertvollen Stütze im Team.
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KEVIN KOPP
DGKP, Stationsleitung Palliativstation St. Vinzenz, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried im Innkreis
Seine berufliche Laufbahn begann Kevin Kopp als Konstrukteur, bevor er 2016 in die Pflege wechselte und 2019 die Ausbildung zum DGKP abschloss. Über das Krankenhaus Braunau führte ihn sein Weg auf die Palliativstation St. Vinzenz, wo er seine Stärke für einfühlsame Pflege entwickelte. Nach der Palliativcare-Weiterbildung übernahm er 2025 die Stationsleitung und überzeugt seither mit Kompetenz und Menschlichkeit. Er hört zu, unterstützt sein Team und bleibt bodenständig. Bei den Patient:innen ist Kevin Kopp besonders beliebt: Er überzeugt nicht nur fachlich, sondern beeindruckt vor allem durch Empathie, Freundlichkeit und echte Zuwendung. Er lebt Pflege mit Herz.
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CHRISTA KURZWERNHART
Fach-Sozialbetreuerin Altenarbeit bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas in Linz
Christa Kurzwernhart (68) arbeitet seit 33 Jahren bei den Mobilen Pflegediensten der Caritas in Linz – und das bis heute aus Überzeugung. Auch in der Pension begleitet sie ältere Menschen mit Respekt, Herzlichkeit und fachlicher Kompetenz. Ihr Ziel ist es, ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen. Ursprünglich Lehrerin, fand sie früh ihre Berufung in der Altenarbeit. Sie war Teil des ersten Wochenenddienstes, der in Linz angeboten wurde, und übernahm später Verantwortung in der Einsatzleitung. Doch die direkte Arbeit mit Menschen blieb ihr stets am wichtigsten. Mit ihrem Engagement, ihrer Beständigkeit und ihrer inneren Überzeugung ist sie für ihre Kolleg:innen eine würdige Kandidatin für „Die Pflegerin des Jahres“.
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CHRISTINA MAIRINGER
DGKDPGKP, Interne Abteilung, Klinikum Schärding
Christina Mairinger wir in der Nominierung als engagierte und einfühlsame Krankenschwester auf der Internen Abteilung des Klinikums Schärding beschrieben. Trotz der hohen Auslastung der Station nimmt sie sich für jeden Patienten Zeit, um ein freundliches Wort, ein Lächeln und Unterstützung zu schenken. Neben ihrer beruflichen Kompetenz ist Christina für ihre humorvolle Art bekannt. Damit schafft sie es, Patienten auf charmante Weise ins “heimische Wasserloch”, wie sie es liebevoll nennt, zu manövrieren. Ihre Arbeit wird von allen Patienten sehr geschätzt, nicht zuletzt, weil sie bei der Blutabnahme meist direkt beim ersten Versuch erfolgreich ist. Sie liebt die Formel 1 und kennt alle österreichischen Skifahrer:innen.
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HUBERT MITTENDORFER
Intensivpfleger auf der Herzintensivstation und Palliativpflege, Klinikum Wels/Grieskirchen
„Wenn man Hubert bei der Arbeit erlebt, versteht man sofort, warum er mehr als nur ein Kollege ist –
er ist ein Herzstück unserer Station (Schwester Huberta – pflegt wie eine Schwester)“, schreibt eine Kollegin. Als Intensivpfleger auf der Herzintensivstation und in der mobilen Palliativpflege bringt er jahrelange Erfahrung mit, unterstützt das Team mit seiner Kompetenz, Ruhe und Humor.
Hubert arbeitete in beiden Bereichen in Teilzeit und ist immer mit vollem Einsatz, Leidenschaft und einem Lachen im Gesicht für seine Patient:innen da. Ob im Krankenhaus, im Dorf oder in der Familie – Hubert schafft es, dass jeder Moment ein bisschen heller wird. Er ist ein Vorbild für gelebte Leidenschaft, Mitmenschlichkeit und Engagement und gehört deshalb auf das Cover der OBERÖSTERREICHERIN.
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SARADA WAGNER, MSc
MSc, Stationsleiterin Neonatologie, Early-Life-Care-Expertin, Klinikum Wels-Grieskirchen
Wenn jedes Gramm zählt und jeder Atemzug ein kleiner Sieg ist, stehen hochspezialisierte Pflege und ein tiefes Gespür für das menschliche Leben im Mittelpunkt. Auf der Neonatologie des Klinikums Wels-Grieskirchen begleitet Sarada Wagner diese besonderen Momente als Early-Life-Care-Expertin und Stationsleiterin. Unter ihrer Obhut kämpfen die Kleinsten der Kleinen – oft nicht schwerer als ein Päckchen Zucker – um ihren Start ins Leben. Sarada und ihr Team stehen im Zentrum vieler Emotionen: Freude, Hoffnung, aber auch Trauer, wenn manches frühgeborene Leben wieder gehen muss. Diesen emotionalen Mix erleben sie rund um die Uhr – und sie leben dafür, geben alles.
Was Sarada Wagner besonders auszeichnet, ist die Verbindung aus fachlicher Exzellenz und ihrer authentischen Hingabe. Mit Initiativen wie dem Weltfrühgeborenentag schafft sie Bewusstsein für das Thema Frühgeburtlichkeit in der Öffentlichkeit und spricht für jene, die selbst noch keine Worte haben.
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