Gedeckter Tisch für den Muttertags-Brunch

Muttertags-Brunch: Gemeinsam genießen

Ausschlafen, zusammenkommen, genießen: Ein Muttertags-Brunch ist die wohl entspannteste Art, Danke zu sagen. Christine Schierlinger-Brandmayr hat in ihrem neuen Buch die passenden Rezepte.

3 Min.

© Löwenzahn Verlag/ Zoe Opratko

Oft sind es die einfachen Momente, die in Erinnerung bleiben: gemeinsam am Tisch sitzen, lachen, gutes Essen und den Augenblick genießen. Auch Christina Schierlinger-Brandmayr, Diätologin aus Wels, liebt es, zu brunchen. In ihrem neuen Buch „Easy Morning“ präsentiert sie deshalb 70 Rezepte für einen genussvollen Morgen – oder eben Vormittag. „Anders als bei einer klassischen Dinner-Einladung muss bei einem Brunch niemand früh nach Hause“, sagt sie. „Stattdessen entsteht ein fließender Übergang zwischen Frühstück und Mittagessen, der sich manchmal sogar über den ganzen Tag erstreckt.“

Dabei geht es nicht um Perfektion oder aufwendiges Kochen, sondern vor allem um das Zusammensein. Besonders schön wird es, wenn der Tisch nach dem Prinzip der „Sharing Plates“ gedeckt ist. Die verschiedenen Gerichte werden dabei auf große Teller in der Mitte des Tisches platziert, jeder bedient sich selbst und kostet sich durch.

Christina Schierlinger-Brandmayr.
Christina Schierlinger-Brandmayr. © Löwenzahn Verlag/ Zoe Opratko

Wenn jeder einen Beitrag beisteuert, ist es für keinen zu viel Arbeit und alle können den Brunch genießen.

Christina Schierlinger-Brandmayr

Was den Brunch so entspannt macht: Vieles lässt sich gut vorbereiten, so dass alle am Tisch sitzen können anstatt immer wieder in der Küche zu stehen. Genau dieser Gedanke zieht sich auch durch „Easy Morning“: unkomplizierte Rezepte, die ohne großen Aufwand gelingen.

Christina Schierlinger-Brandmayr ist selbst Mama eines 15 Monate alten Sohnes und wirfd den Muttertag mit ihrer ganzen Familie bei einem Brunch verbringen. „Wenn jeder einen Beitrag beisteuert, ist es für keinen zu viel Arbeit und alle können es genießen“, sagt sie. „Außerdem mag ich es gern, weil dabei viel gemeinsame Zeit am Tisch entsteht. Zeit mit Herzensmenschen.“

Rezepte aus ihrem neuen Buch

In diesem Jahr wird sie natürlich auch Rezepte aus ihrem Buch servieren. Denn mit dem Buch ist ein lang gehegter Herzenswunsch für sie in Erfüllung gegangen. Seit der Volksschule sammelt die Welserin nämlich schon Kochbücher und nennt mittlerweile eine betrachtliche Sammlung ihr Eigen. „Diese Kochbücher sind für mich wie ein kleiner Urlaub mitten im Alltag“, erzählt sie. „Ich liebe es, mir ein Buch ganz genau bei einer Tasse Kaffee anzuschauen und die Stimmung darin aufzusaugen. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt mein eigenes Kochbuch veröffentlichen durfte. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, daran zu arbeiten und meine Liebe für die Morgenstunden und das Frühstück in das Buch zu stecken.“

Pink Porridge mit Kokos und Himbeeren
© Löwenzahn Verlag/ Zoe Opratko

Pink Porridge mit Himbeeren und Kokos

Zutaten für 1 – 2 Portionen:

  • 40 g feine Haferflocken
  • 20 g Sojaflocken (alternativ: mehr Haferflocken oder gepuffter Amaranth)
  • 20 g Kokosflocken
  • 100 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Kokosdrink (keine Kokosmilch!)
  • 100 ml Wasser
  • Ahornsirup nach Belieben
  • Toppings nach Belieben:  frische Beeren, Joghurt/Skyr, Nüsse, Nussmus, Samen …

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Toppings in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam aufkochen lassen. Ca. 5 bis 10 Minuten köcheln

lassen und dabei immer wieder um- rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf noch etwas Kokosdrink oder Wasser zugeben und mit Ahornsirup süßen.

In eine oder zwei Schüsseln geben und mit Toppings nach Belieben servieren.

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