Mutter-Tochter-Styling: Ein Tag voller Wow-Momente
Theresia (60) und Kerstin (36) haben unser großes Mutter-Tochter-Shooting gewonnen.
© Anzhelika Kroiss
„Wow, wir sind so schön!“ Es ist einer dieser Momente, die man nicht planen kann. Theresia Siegel (60) aus Mauthausen steht vor dem Spiegel, betrachtet sich, dreht sich zur Seite und lacht. Neben ihr ihre Tochter Kerstin Lehner (36), die genauso begeistert ist. Die beiden strahlen miteinander um die Wette. Kein Wunder: Sie haben unser großes Mutter-Tochter-Shooting gewonnen und durften einen ganz besonderen Verwöhntag in Freistadt erleben – mit Mode, Beauty und ganz viel Herz.
Die Aufregung ist groß, als die beiden das große Modehaus KOLM in Freistadt betreten. Doch sie legt sich schnell, nicht zuletzt durch den herzlichen Empfang von Storeleiterin Sonja Buschberger. Die Stylingexpertin und Personal Shopperin hat ein feines Gespür für Mode und Menschen und einen geschulten Blick für ihre Kundinnen. „Das Wichtigste ist, dass die Kleidung zum Typ passt und man sich darin wohlfühlt“, erklärt sie. „Es soll eine Verwandlung sein, die die Persönlichkeit unterstreicht, und keine Verkleidung.“ Ein Ansatz, der bei Theresia und Kerstin sofort ankommt. Beide zeigen sich neugierig, offen und bereit, Neues auszuprobieren.

Wow-Momente vor dem Spiegel
Für Kerstin wählt Sonja Buschberger ein Etuikleid mit Volant in zartem Butter Yellow der niederländischen Marke Studio Anneloes. „Das hätte ich mir selbst nie ausgesucht“, gibt Kerstin ehrlich zu. Doch kaum hat sie es anprobiert, ist die Skepsis verschwunden: „Ich hätte nie gedacht, dass mir diese Farbe so gut passt.“
Auch Mama Theresia erlebt einen ähnlichen Wow-Moment wie ihre Tochter. Für sie schlägt Sonja ein feminines Blusenkleid mit Zitronen-Print vor. Leicht, elegant, sommerlich. Als sie sich im Spiegel sieht, ist sie zunächst sprachlos. Dann dreht sie sich, betrachtet sich von allen Seiten und sagt leise: „Wow, das ist so schön!“ Ein Satz, der an diesem Tag noch öfter fallen wird.

Auftritt in Königsblau
Ein weiteres Highlight folgt wenig später: Theresia tritt aus der Umkleide und alle Augen sind auf sie gerichtet. Sie trägt einen Dreiteiler in leuchtendem Königsblau, mit weiter Hose und kurz geschnittenem Blazer. Es ist einer dieser Looks, bei denen einfach alles stimmt. „Es wirkt, als wäre dieses Outfit für dich gemacht“, sagt Sonja Buschberger lächelnd. Auch Kerstin hat noch einen großen Auftritt – in einem roten Zweiteiler, raffiniert geschnitten, mit goldenen Sandalen und einem strahlenden Lächeln kombiniert.

Verwöhnprogramm für Haut und Haare
Nachdem alle Outfits ausgesucht sind, geht es für Mama und Tochter weiter zum nächsten Highlight: dem Besuch im Friseur- und Beautysalon BTYDay by Dani Fischer. Hier wartet bereits das Team – bereit, die beiden nicht nur zu stylen, sondern ihnen auch eine kleine Auszeit zu schenken. „Die Zeit bei uns ist immer auch ein bisschen Me-Time“, betont Dani Fischer. „Es geht darum, es sich gut gehen zu lassen und sich wohlzufühlen.“
Nach dem Waschen, einer intensiven Feuchtigkeitsbehandlung und dem Föhnen folgt das Styling. Beide Frauen haben langes, glattes Haar, doch heute darf es etwas anders sein. Wellen sind angesagt.
Kerstin ist sofort überzeugt: „Wellen finde ich super, das mache ich mir hin und wieder auch selbst daheim.“ Nur Mama Theresia ist etwas skeptisch. Sie trägt ihre Haare immer glatt und meist zu einem Zopf gebunden. Sie ist sich nicht sicher, ob ihr Wellen überhaupt passen. Doch dann kommt dieser eine Satz, der den Tag perfekt beschreibt: „Manchmal muss man sich auch etwas Neues trauen. Und wenn nicht heute – wann dann?“
Ihr Mut wird belohnt. Stylistin Sabine zaubert großzügige, elegante Wellen in Theresias Haar, die ihr Gesicht weich umspielen. Und diese gefällt sich auf Anhieb: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so gut passt. Vielleicht werde ich das jetzt öfter machen.“


Typgerechtes Styling
Beim Make-up steht Natürlichkeit im Fokus. „Trendfarben dürfen zwar miteinfließen, aber immer individuell auf den Typ abgestimmt“, betont Dani Fischer. „Das Wichtigste ist, dass sich jede Frau mit ihrem Look wohlfühlt.“ Kerstin bleibt deshalb ihrem dezenten Stil treu und entscheidet sich bewusst gegen eine auffällige Lippenfarbe: „Ich trage auch im Alltag kaum Lippenstift. Das bin einfach nicht ich.“
Bei Theresia liegt der Fokus auf der Hautpflege und der Betonung ihrer grünen Augen. „Gerade bei reiferer Haut ist Feuchtigkeit das A und O“, erklärt Dani Fischer. Beim Lippenstift ist die Mama dann allerdings mutiger. Passend zu einem Outfit dürfen es auch leuchtend rote Lippen sein.
Bilder, die mehr sagen als Worte
Frisch gestylt geht es zurück zu KOLM Freistadt und direkt vor die Kamera. Profifotografin Anzhelika Kroiss fängt beim Shooting nicht nur die Outfits ein, sondern vor allem die Verbindung zwischen Mutter und Tochter. Ein Lächeln, ein liebevoller Blick, eine spontane Umarmung – es sind diese kleinen Momente, die die Bilder so besonders machen. Man spürt, wie nahe sich die beiden sind. Und genau das ist es, was diesen Tag so besonders macht. Nach drei Stunden Fotoshooting sind Theresia und Kerstin dann erschöpft, aber happy. Die Stärkung im Restaurant „Freistil“, das zum Store gehört, haben sie sich mehr als verdient.
Es war ein Tag mit vielen Momente, die man nicht planen kann. Und die zeigen, dass die Beziehung zwischen Mutter und Tochter einfach etwas ganz Besonderes ist.

Mutter-Tochter-Talk:
Was macht eure Beziehung so besonders?
Kerstin Lehner: Wir können uns immer aufeinander verlassen und halten zusammen – in guten wie in schlechten Zeiten. Und wir haben viel Spaß miteinander.
Was verbindet euch?
Theresia Siegel: Definitiv Kerstins Kinder, also meine Enkelkinder. Wir leben in Nachbargemeinden, zehn Minuten voneinander entfernt. Darum sehen wir uns mindestens einmal in der Woche. Auch diese regelmäßigen Treffen verbinden.
Wessen Idee war es, bei unserem Mutter-Tochter-Shooting mitzumachen?
Theresia: Das war meine Idee – wobei ich nie gedacht hätte, dass wir wirklich gewinnen würden. Als ich den Anruf bekam und die Nummer nicht kannte, habe ich sogar überlegt, ob ich überhaupt abheben soll (lacht). Ich war dann so baff, weil ich es gar nicht glauben konnte. Und Kerstin ist es dann genauso gegangen, als ich es ihr gesagt habe.
Kerstin: Das stimmt! Ich dachte wirklich, sie will mich auf den Arm nehmen.
Wie hat sich eure Beziehung im Lauf der Jahre verändert?
Kerstin: Ich denke, die größte Veränderung war, als ich selbst meine beiden Kinder bekommen habe. Da ist mir bewusst geworden, was meine Mama alles für uns macht und auch durchgestanden hat. Man sieht das dann mit ganz anderen Augen und das hat auch unsere Beziehung noch einmal verändert.
Was schätzt ihr besonders aneinander?
Kerstin: Die Ehrlichkeit meiner Mama und dass sie immer voll im Einsatz für die ganze Family ist – besonders für ihre Enkelkinder. Außerdem schätze ich alles, was sie für mich getan hat. Das ist nicht selbstverständlich.
Theresia: Mich freut besonders, dass Kerstin immer ein offenes Ohr für mich hat. Mit ihr kann ich alles besprechen. Sie ist meine Vertraute. Wenn wir uns ein paar Tage nicht gehört haben, gibt es immer viel zu erzählen.
Und wie werdet ihr den heurigen Muttertag verbringen?
Theresia: Die Tochter meines Sohnes hat am Muttertag ihre Erstkommunion. Darum werden wir diesen Tag alle zusammen verbringen und darauf freue ich mich sehr.
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