Herzhafter Genuss trifft Latte-Art
Die Café-Konditorei Sturmberger ist bekannt für handgeschöpfte Schokoladen, international ausgezeichnete Trüffel, hausgemachtes Eis und die Kunst der „Latte-Art“-Cappuccinozubereitung.
Maître Chocolatier Andrea Sturmberger führt den Familienbetrieb in dritter Generation - und das mit Leidenschaft. © Netzwerk Kulinarik/www.wildbild.at
Die Konditormeisterin, Maître Chocolatier und diplomierte „Coffee Expert“ Andrea Sturmberger führt die Café-Konditorei Sturmberger in Kirchdorf an der Krems in dritter Generation und präsentiert im Gespräch die „Schokoladenseiten“ des familiär geführten Betriebs.
Andrea Sturmberger im Interview
Ihr Café ist bekannt für handgeschöpfte Schokoladen, international ausgezeichnete Trüffel, hausgemachtes Eis und die Kunst der „Latte-Art“-Cappuccinozubereitung. Was macht Ihren Erfolg aus?
Die sehr hohe Qualität, das Ambiente und die Freundlichkeit gegenüber unseren Gästen sind für uns das A und O. Ich führe den Familienbetrieb seit 2004 bereits in der dritten Generation. Seither ist unser Team von sieben auf 21 Mitarbeiter angewachsen, wobei der Zusammenhalt im Team unser größtes Kapital ist. Viele Gäste kommen von weit her, um bei uns zu frühstücken oder unseren „Latte-Art“-Cappuccino zu genießen.
Welches besondere Frühstückserlebnis bieten Sie an?
Zu unseren Frühstücksangeboten servieren wir selbstgemachte Marmeladen, hausgemachtes Granola-Knuspermüsli, regional produzierte Produkte wie Schinken oder Honig, Schwarzbrot nach altüberlieferten Rezepten sowie unseren einzigartigen „Latte-Art“-Cappuccino. Nur durch das Eingießen aufgeschäumter Milch durch unsere Baristi entstehen künstlerische Muster wie Herz, Schwan usw. Auf Wunsch wird der Cappuccino auch am Tisch direkt beim Gast zubereitet.
Sie führen ein großes Team, das überwiegend aus Frauen besteht. Wie schaffen Sie eine positive Arbeitsatmosphäre?
Wir sind ein familiär geführter Betrieb, in dem jeder gleich behandelt wird – egal ob Lehrling oder Meisterin. Das motiviert und stärkt den Zusammenhalt. Mein Vater war gelernter Bäckermeister, und ich bekam die Leidenschaft für den Beruf in die Wiege gelegt. Auch mein Sohn, der erste Mann im Team, hat als Lehrling begonnen und ist dabei, in meine Fußstapfen zu treten.

Was macht Ihre Arbeit als Maître Chocolatier so spannend?
Ich liebe die stetige Weiterentwicklung – die Vielseitigkeit ist gigantisch und spornt enorm an. Dabei nutze ich auch den Austausch auf Messen, sei es in Italien oder Tirol. Gerade bei Schokolade gibt es immer Neues zu entdecken, und das ist unheimlich interessant. Wir kreieren auch per Auftrag und nehmen andere Ideen auf, beispielsweise Eigenkreationen wie Trüffel mit Most, wenn jemand selbst Most produziert. Modern sind derzeit auch Schokoladen mit Fruchtpulver und Blumeneffekten.
Welche Vorteile bringt Ihnen die Genussland-Partnerschaft?
Die Partnerschaft eröffnet uns neue Kontakte und Kooperationen, etwa mit Mostsommeliers. Die Marke „Genussland Oberösterreich“ steht für Qualität, ist bekannt und weit verbreitet. Der regelmäßige Austausch und neue Ideen bereichern unsere Arbeit.
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