Kind im Autokindersitz lächelnd

Wie moderne Innenraumfilter Linzer Kindern saubere Luft im Auto garantieren 

Ein sauberer Innenraumfilter ist die erste Verteidigungslinie gegen Schadstoffe im Auto.

5 Min.

© Shutterstock

Viele Eltern achten auf Kindersitze und Anschnallgurte – aber die Luftqualität im Auto wird oft unterschätzt. Dabei atmen Babys und Kleinkinder bis zu dreimal schneller als Erwachsene und nehmen proportional mehr Schadstoffe auf. Europäische Studien zeigen: Die Zeit im Auto trägt zu 20 bis 30 Prozent der täglichen Schadstoffbelastung bei, obwohl Kinder dort nur etwa 5 bis 10 Prozent ihres Tages verbringen. Ein funktionierender Innenraumfilter kann hier den entscheidenden Unterschied machen – besonders bei Fahrten durch die Linzer Innenstadt oder auf der vielbefahrenen A1. 

Forschungen aus Nordamerika und Europa belegen, dass hochwertige Kabinenfilter die Partikelkonzentration im Auto um 30 bis 80 Prozent reduzieren können. Für Familien mit empfindlichen Kindern ist ein intakter Filter daher unverzichtbar. Experten empfehlen einen Wechsel alle 15.000 Kilometer oder einmal jährlich. 

AUTODOC Österreich: “Ein sauberer Innenraumfilter ist die erste Verteidigungslinie gegen Schadstoffe im Auto. Besonders für Familien mit Kleinkindern empfehlen wir hochwertige Filter mit Aktivkohle-Schicht, die nicht nur Partikel, sondern auch Gerüche und Gase effektiv herausfiltern.” 

Warum Kinder im Auto besonders gefährdet sind 

Die Atemwege von Babys und Kleinkindern sind noch nicht vollständig entwickelt. Ihre Lungen sind empfindlicher gegenüber Schadstoffen wie Feinstaub, Stickoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen. Eine internationale Studie zeigt: Jährlich entwickeln vier Millionen Kinder weltweit Asthma aufgrund von Luftverschmutzung durch Verkehr – das sind 11.000 neue Fälle pro Tag. 

Bei Fahrten im dichten Stadtverkehr steigt die Schadstoffkonzentration deutlich an. Messungen der Europäischen Umweltagentur belegen erhöhte PM2.5-Konzentrationen an verkehrsreichen Straßen während Stoßzeiten. In Österreich registriert das Umweltbundesamt regelmäßig erhöhte Stickoxid-Werte entlang der Hauptverkehrsachsen. 

Hinzu kommen Schadstoffe aus dem Fahrzeug selbst: Neue Autos dünsten Chemikalien aus Kunststoffen aus, ältere Fahrzeuge können Schimmelsporen im Klimasystem haben. Eine britische Studie zeigte, dass PM2.5-Werte in Autos, in denen geraucht wird, durchschnittlich 85 μg/m³ erreichen – mit Spitzenwerten bis 880 μg/m³. 

Fünf Maßnahmen für bessere Luft im Fahrzeug 

  1. Lüften vor der Fahrt: Öffnen Sie vor dem Losfahren alle Türen für zwei bis drei Minuten. Das gilt besonders an heißen Tagen. Bei Fahrten durch Linz empfiehlt sich während der Stoßzeiten die Umluftfunktion – sie reduziert die Partikelbelastung um bis zu 95 Prozent. 
  1. Regelmäßiger Filterwechsel: Der Innenraumfilter ist das Herzstück für saubere Luft. Hochwertige Filter mit Aktivkohle-Schicht filtern nicht nur Partikel, sondern auch Gase heraus. 
  1. Chemische Reiniger meiden: Aggressive Cockpitsprays geben schädliche Dämpfe ab. Greifen Sie zu Mikrofasertüchern und Wasser. 
  1. Rauchfreies Auto: Zigarettenrauch bleibt in Polstern haften und belastet die Luft noch Wochen später. 
  1. Wöchentliche Reinigung: Staub und Feuchtigkeit bieten Nährboden für Bakterien. Eine Grundreinigung mit Staubsauger reicht meist aus. 

Welcher Filter schützt am besten?

Die Wahl des richtigen Filters macht einen enormen Unterschied. Standard-Partikelfilter erreichen 40 bis 60 Prozent Effizienz bei ultrafeinen Partikeln, elektrostatische Filter bis zu 94 Prozent. Aktivkohlefilter bieten zusätzlich Schutz vor Gasen mit einer NO2-Reduktion von 50 bis 70 Prozent. 

Welcher Filter geeignet ist
*Elektrostatische Eigenschaften lassen nach etwa 12 Monaten nach © AUTODOC

Bewährte Filtermarken im Überblick: Zu den gängigen Optionen gehören goCORE mit Standard-Partikelfiltern, RIDEX mit Aktivkohlevarianten, MANN-FILTER in der höheren Preisklasse (NO2-Reduktion nach Herstellerangaben bis 70%) und Bosch mit HEPA-Filtern für höchste Anforderungen. Für Familien in Linz empfehlen sich Aktivkohlefilter, da sie neben Pollen auch Gase aus dem Stadtverkehr herausfiltern. 

Funktionsweise eines mehrstufigen Filters 

Schematischer Aufbau: Von verschmutzter zu 95% sauberer Luft in drei Filterschichten
Schematischer Aufbau: Von verschmutzter zu 95% sauberer Luft in drei Filterschichten © AUTODOC

Ein moderner Kabinenfilter arbeitet in drei Stufen:  

  • Die Grobfilterschicht fängt Pollen und Staub ab.  
  • Die elektrostatische Schicht bindet Feinstaub bis PM2.5.  
  • Die Aktivkohleschicht absorbiert Gase, Gerüche und Stickoxide.  

Das Ergebnis: bis zu 95 Prozent saubere Luft. 

Praktische Tipps für Linz 

  • Umluft in Tunnels: Aktivieren Sie die Funktion im Stau auf der Mühlkreisautobahn 
  • Lüften auf Landstraßen: Bei Fahrten ins Mühlviertel Fenster öffnen 
  • Klimaanlage im Winter: Regelmäßig laufen lassen gegen Schimmelbildung 
  • Fußmatten reinigen: Besonders wichtig in schneereichen Monaten wegen Streusalz 

Schnelle Verfügbarkeit aus Tschechien 

Viele österreichische Autofahrer kennen das Problem langer Wartezeiten bei Autoteilen. AUTODOC hat sein Lager in Cheb strategisch gewählt – etwa 200 Kilometer von Linz entfernt, direkt an der deutsch-tschechischen Grenze. Das Unternehmen betreibt europaweit vier Lagerstandorte: Berlin, Stettin, Cheb und seit 2025 das neue Logistikzentrum in Gent. Mittlerweile ist AUTODOC europaweit aktiv. 

Die geografische Nähe verkürzt Lieferwege nach Oberösterreich erheblich. Für Familien in Linz bedeutet das: keine wochenlangen Wartezeiten, keine komplizierten Importabläufe aus Übersee. 

Saubere Luft im Auto ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor für Ihre Familie. Der regelmäßige Filterwechsel, richtiges Lüften und Schadstoffvermeidung schaffen eine gesunde Umgebung für empfindliche Kinderatemwege. Hochwertige Filter reduzieren die Schadstoffbelastung um bis zu 95 Prozent – ob zum Kindergarten in Urfahr oder zum Wochenendausflug an den Attersee. 

Quellen: EEA (2023), Umweltbundesamt Österreich, MANN-FILTER, California Air Resources Board, WHO (2021) 

Häufige Fragen zum Innenraumfilter 

Wie oft wechseln? 

Alle 15.000 Kilometer oder jährlich. Bei Stadtverkehr oder Allergien halbjährlich. 

Selbst wechseln möglich? 

Bei vielen Fahrzeugen einfach ohne Werkzeug. Filter sitzt meist hinter dem Handschuhfach. 

Standard oder Aktivkohle? 

Standard erreicht 40-60% Effizienz, Aktivkohle zusätzlich 50-70% NO2-Reduktion – wichtig für Stadtverkehr. 

Woran erkenne ich Wechselbedarf? 

Schwächere Luftleistung, beschlagene Scheiben, muffiger Geruch. 

Hilft gegen Pollen? 

Ja, beide Filtertypen wirken. HEPA-Filter erreichen bis zu 99% Leistung. 

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