Symbolbild Haartrends 2026

Haartrends 2026: Weniger “perfekt”, dafür mehr du selbst

2026 steht für Natürlichkeit, weniger Zwang, mehr Persönlichkeit, Haare, die mit deinem Leben mitgehen

3 Min.

© Design Studio's

Wenn man sich 2026 in den Spiegel schaut, darf eines auffallen: echte Persönlichkeit. Die Haartrends des kommenden Jahres verabschieden sich endgültig von übergestylten Looks, die mehr Instagram-Filter als Alltagstauglichkeit hatten. Stattdessen geht es um Natürlichkeit, Individualität – und ja, auch um Selfcare.

Schnitte, die mit dem Leben mitgehen

2026 mögen wir es weich. Harte Kanten, ultra-glatte Linien und akkurat ausdefinierte Stufen treten einen Schritt zurück. Im Fokus stehen sogenannte Soft Layers: Schnitte, die Bewegung ins Haar bringen, ohne nach „frisch vom Friseur“ auszusehen. Sie funktionieren bei glattem Haar genauso gut wie bei Wellen oder Locken – und wachsen entspannt mit.

Ein Dauerbrenner bleibt der Bob, allerdings in einer deutlich lockereren Version. Der Modern Bob reicht von kinnlang bis schulterlang, wird gerne mit Mittelscheitel getragen und bekommt durch Mini-Curtain-Bangs oder leichte Fransen ein Update. Wer es etwas eleganter mag, setzt auf den voluminösen Italian Bob, wer es lässiger liebt, bleibt beim French Bob 2.0 – weniger streng, mehr Paris-Feeling im Alltag.

Haartrends 2026
© Pexels/Natali Smirnova

Überhaupt ist das Thema Grow-out ein großes: Übergangsphasen gelten nicht mehr als Styling-Notlösung, sondern als bewusster Look. Weniger Nachschneiden, mehr Flow!

Farben, die nicht schreien müssen

Auch farblich wird es 2026 ruhiger – aber nicht langweilig. Die großen Schlagworte heißen Expensive Neutrals. Gemeint sind Nuancen, die teuer aussehen, ohne laut zu sein: warmes Beige-Blond, Mushroom Brown, weiche Kupfertöne oder Honig- und Karamellfarben. Alles wirkt subtil, edel und vor allem tragbar.

Statt starker Kontraste setzen Colorist:innen auf Low-Contrast-Techniken. Highlights verschmelzen mit der Naturhaarfarbe, Übergänge sind sanft, fast unsichtbar. Das Ziel: „Deine Haarfarbe – nur besser.“

Ein besonders spannender Trend ist Grey Blending. Graue Haare werden nicht mehr versteckt oder komplett überfärbt, sondern bewusst integriert. Ein Statement für Selbstannahme, das längst nicht mehr nur eine Frage des Alters ist.

Textur statt Kontrolle

Perfekt gestylt war gestern. 2026 feiern wir natürliche Texturen – inklusive Frizz, Bewegung und kleinen Unregelmäßigkeiten. Locken dürfen lockig sein, Wellen unperfekt, Glätte lebendig. Stylingprodukte werden leichter, pflegender und flexibler. Alles soll sich gut anfühlen – nicht nur gut aussehen.

Das Comeback des 90s Blowouts bleibt, wird aber softer interpretiert. Volumen ja, Betonfrisur nein. Wie Cindy Crawford, nur alltagstauglich.

Haare als Teil von Selfcare

Was sich durch alle Trends zieht, ist eine neue Haltung: Haare werden als Teil von Selbstfürsorge verstanden. Gesunde Kopfhaut, weniger Hitze, hochwertige Pflege und ein entspannter Umgang mit dem eigenen Look rücken in den Vordergrund. Schönheit ist 2026 nicht mehr das Ergebnis von Kontrolle, sondern von Achtsamkeit.

Oder kurz gesagt: Schön ist, was sich gut anfühlt – und zu deinem Leben passt.

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Redakteurin Ricarda Laner:

Ricarda Laner, Redakteurin für die Ressorts Online und Society und Social Media Managerin bei der TIROLERIN
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Ricarda Laner ist unsere kreative Allrounderin – zuständig für die gesamte Online-Welt der TIROLERIN sowie Redaktion. Mit ihrer Leidenschaft für Kunst, Musik und allem, was sonst noch Spaß macht, bringt sie ihre Ideen immer mit viel Energie und Kreativität ein.

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