Entspannt durch die Zeitumstellung
Die besten Tipps, damit der innere Rhythmus durch die Zeitumstellung nicht aus dem Takt gerät.
© pexels/lina
Am kommenden Wochenende stellen wir wieder auf Winterzeit um. Das bedeutet: In der Nacht von Samstag auf Sonntag drehen wir die Uhr um eine Stunde zurück. Die gute Nachricht: Wir können länger schlafen. Die schlechte Nachricht: Bei vielen Menschen gerät der innere Rhythmus dadurch aus dem Takt. Die Folgen sind Tagesmüdigkeit, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen oder auch Schwierigkeiten beim Einschlafen.
Denn Schlafenszeit ist dann eine Stunde früher als noch zur Sommerzeit. Wer da noch nicht einschlafen kann und trotzdem in der Früh zeitig raus muss, dem kann die erste Phase der Zeitumstellung Schwierigkeiten bereiten. „In den Tagen rund um die Umstellung sollte deshalb noch mehr als sonst auf die Schlafhygiene geachtet werden”, sagt Dr. Dietmar Schafelner, niedergelassener Facharzt für Neurologie in Steyr und Fachgruppenvertreter für Neurologie in der Ärztekammer für Oberösterreich:

Tipps für die zeitumstellung
Doch was bedeutet Schlafhygiene? Es kann zum Beispiel helfen, ein Ritual in den ersten beiden Wochen nach der Umstellung zu machen: Legt dafür eine extra Bewegungseinheit mit der gesamten Familie oder alleine am frühen Abend ein. Esst bewusst früher als sonst zu Abend und macht euch einen guten Tee (Früchte oder Kräuter). Beim Lesen eines Buches fällt das Einschlafen danach ebenfalls leichter als wenn ihr bis zum Bettgehen Serien schaut oder am Handy durchscrollt – so ist man am nächsten Tag fitter und leistungsfähiger.
Bei Schwierigkeiten zum Arzt
Wichtig ist es, die ersten Wochen nach der Zeitumstellung lockerer anzugehen, um noch Leistungsreserven vorrätig zu haben. Bei starken Auswirkungen sollte man allerdings die Hausärztin/den Hausarzt aufsuchen und sich an eine Fachärztin bzw. einen Facharzt für Neurologie überweisen lassen. „Keinesfalls sollte man aber deshalb Medikamente oder sonstige Präparate einnehmen“, betont Schafelner. „Menschen, die an Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen leiden, sollten rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um die entsprechende Abklärung und Behandlung in die Wege zu leiten.“
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