Editorial

„Weihnachten ist bei uns ziemlich laut und chaotisch, aber genau das liebe ich.“

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© Sarah Katharina Photography

Weihnachten beginnt bei mir bereits am 22. Dezember mit dem sogenannten „Christbaumloben“. Gemeinsam mit Freunden putzen wir den Christbaum auf und stimmen uns feuchtfröhlich auf das Fest ein. Tags darauf füllt sich dann schön langsam das Haus, wenn die Söhne samt ihren Mädels und die Freundin, deren Mann leider schon von uns gegangen ist, anreisen. Am 24. Dezember herrscht dann meist Chaos! Das Vorhaus ist mit Schuhen und Jacken gefüllt, in der Küche wird emsig hantiert, daneben wird schon das ein oder andere Glas Wein genossen. Am Abend kommen die Eltern sowie mein Bruder samt Familie dazu und alle, von 17 bis 81 Jahren, versammeln sich um den Tisch, essen, singen Weihnachtslieder und packen Geschenke aus. 

Weihnachten ist bei uns ziemlich laut und chaotisch, aber genau das liebe ich. Wenn all jene Menschen, die mir am Herzen liegen, zusammenkommen und feiern. Für solche Momente sollten wir bewusst dankbar sein und uns diese schönen Stunden in Erinnerung rufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht. Denn: „Das Leben darf leicht sein“, sagt Glückstrainerin Evelyn Mallinger im Interview auf Seite 22. Überhaupt haben wir angesichts vieler schlechter Nachrichten in unserer krisengebeutelten Welt in dieser Ausgabe auf mehreren Seiten Tipps und Anregungen für Selfcare-Routinen recherchiert. Denn das meiste können wir nicht ändern, und geht es uns gut, geht es auch unserem Umfeld gut. 

Bleibt mir nur, Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2024 zu wünschen! 

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