Doris Praher im Wordrap
PR-Managerin Doris Praher möchte vor allem Frauen sichtbar machen und sie ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen.
© Studio DLight
Mit Mitte 20 kündigt Doris Praher ihren sicheren Job, um in Griechenland als Reiseleiterin zu arbeiten. Eine der besten Entscheidungen ihres Lebens, wie sie sagt. Denn: Was sie dort gelernt hat, prägt die 48-jährige Mühlviertlerin bis heute. Mittlerweile arbeitet sie als selbstständige PR-Managerin. Ihre Herzensaufgabe: Menschen – insbesondere Frauen – zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu sehen und ihn auch zu gehen.
Meine größte Stärke ist … Das sind zwei Dinge bei mir: die Gabe, voranzugehen und andere dabei mitzunehmen und die Stärke, dabei echt (und) empathisch zu sein. Ich stehe zu allem, was ich sage, was ich lebe. Alles andere wäre mir zu anstrengend.
Zu reisen bedeutet für mich … Freiheit. Neues entdecken und Ideen konkretisieren. Reisen macht den Kopf frei für neue Gedanken. Vor allem, wenn man dabei die Füße in den Sand stecken kann und Meeresrauschen hört.
An Griechenland liebe ich … die Lebensfreude und Zufriedenheit der Menschen, die griechische Küche. Jedes Mal, wenn ich in Santorini aus dem Flugzeug steige, würde ich am liebsten den Boden küssen.
Glück bedeutet für mich … Zeit mit meiner Familie und meinem Mann zu verbringen und Gesundheit. Denn ohne die ist alles andere nichts wert. Und ja, ich gebe es zu: Mindestens eine Bordkarte mit dem Kürzel JTR (Santorini) am Handy.
Ich bin dankbar für … kleine Momente, der Gute-Nacht Kuss, den mir mein Mann über WhatsApp schickt, wenn wir räumlich getrennt sind. Zeit mit meinen Eltern, wenn wir bei einem Glas Wein den nächsten gemeinsamen Familienurlaub planen. Und für meine engsten Freundinnen Olivia und Vera, die mit mir durch dick und dünn gehen.
Meine Herzensaufgabe ist … Menschen, besonders Frauen, zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu sehen und ihn auch zu gehen. Ich möchte mit meinen Erfahrungen inspirieren, nicht als klassisches Vorbild, sondern viel mehr als Anregung in Richtung: „Was, wenn es funktioniert?“
Eine Gewohnheit, die mein Leben verändert hat, ist … Sport. Als Teenager habe ich getanzt, aber dann war bis Ende 30 der „aufrechte Gang von der Wohnung zum Auto“ mein einziger Sport. Als ich dann wirklich angefangen habe, mich regelmäßig zu bewegen, hat sich einiges verändert. Ich bin klarer im Kopf, fühl mich wohler.
Der beste Business-Rat, den ich je bekommen habe … Als ich mich selbstständig machte, sagten meine Eltern: „Wer, wenn nicht du?“ Das war unglaublich wertvoll. Später riet mir eine Mentorin: „Umgib dich mit Menschen, die dort sind, wo du hin willst. Auch wenn du Angst hast, noch zu wenig zu wissen.“ Meine Erfahrung bestätigt das: Erfolgreiche Menschen teilen gern ihre Expertise.
Als Frau im Business wünsche ich mir mehr … Sichtbarkeit für alle großartigen Frauen und Unternehmerinnen, die ich täglich in meinem Business erlebe. Dazu braucht es echtes Female Empowerment und ehrliche gegenseitige Unterstützung. Ohne Neid, ohne Angst, dass eine andere größer werden könnte als man selbst. Das ist doch alles Blödsinn, es ist genug für alle da!
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