Ulli Wrigth, Chefredakteurin der Oberösterreicherin

Editorial: Fotos auf Insta aus dem Jahr 2016

Egal ob prominent oder nicht, derzeit posten millionenfach Menschen ihre Fotos aus dem Jahr 2016

2 Min.

© Sarah Katharina Photography

Leute, die sich – wie ich – gerne auf Instagram herumtreiben, haben es sicher schon bemerkt: Egal ob prominent oder nicht, derzeit posten millionenfach Menschen ihre Fotos aus dem Jahr 2016. Das hat auch mich in Erinnerungen schwelgen lassen – und dazu verleitet, alte Bilder hervorzukramen.

Privat hat vor zehn Jahren mein Neffe in England geheiratet. Zu diesem Anlass haben meine Söhne das Krawattenbinden gelernt. An KI habe ich damals keinen Gedanken verschwendet, und beruflich bin ich nach Djerba auf Shooting-Reise geflogen.

Die Briten stimmten für den Brexit, Donald Trump wurde zum 45. Präsidenten der USA gewählt und David Bowies letztes Album Blackstar erschien wenige Tage vor seinem Tod.

Ulli Wright

Auch was das Weltgeschehen betrifft, war 2016 ein prägendes Jahr: David Bowies letztes Album Blackstar erschien nur wenige Tage vor seinem Tod. Die Briten stimmten für den Brexit, Donald Trump wurde zum 45. Präsidenten der USA gewählt, und in Österreich folgte Christian Kern nach dem Rücktritt Werner Faymanns als Bundeskanzler.
Aber genug in der Vergangenheit geschwelgt. Wir sind nun so richtig im Jahr 2026 angekommen, stellen tolle und mutmachende Veranstaltungen für Frauen auf die Beine – Afterparty inklusive (Seiten 4, 5 und 109). Und auch für das Magazin haben wir uns etwas Neues einfallen lassen.

Mit dieser Ausgabe starten wir eine Serie zur griechischen Mythologie und Philosophie. Sie führt zu den Ursprüngen unseres Denkens und zeigt, wie aktuell Fragen nach Wahrheit, Maß und einem guten Leben bis heute sind. Gestaltet wird die Serie von meiner Kollegin Dr. Maria Russ, Philosophin aus Leidenschaft. Sie verbindet mythische Erzählungen mit philosophischen Ideen und deutet sie für die Gegenwart.
Den Auftakt macht Narziss (Seite 142), eine Figur, die eindrücklich beschreibt, was übermäßige Selbstliebe und Selbstbezogenheit bedeuten – ein Thema, das uns heute wohl näher ist, als uns manchmal lieb ist. 😉

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr 2026!

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